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Comfort vermarktet neu entwickeltes Heutelbeck-Kaufhaus

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT kann nach Vollvermietung des ehemaligen Heutelbeck-Kaufhauses die Eröffnung aller drei Mietflächen melden. Nachdem der Rottendorfer Modeanbieter S.Oliver als letzter Mieter am 13. August seinen dritten Laden in Hannover eröffnet hat, erstrahlt die durch die COMFORT Hamburg GmbH vermittelte Immobilie in neuem Glanz.

Kathrin Friedrich für COMFORT

Heutelbeck-Kaufhaus in Hannover. Quelle: Comfort

Heutelbeck-Kaufhaus in Hannover. Quelle: Comfort

Die rund 1.800m² große Filiale von S.Oliver in dem von der Düsseldorfer CENTRUM Grundstücks-gesellschaft mbH neu entwickelten Geschäftshaus, welches die Einkaufsstraßen Karmarschstraße und Große Packhofstraße verbindet, bietet die Linien S.Oliver Casual, S.Oliver Selection, S.Oliver Junior sowie QS by S.Oliver an. Ergänzend gibt es S.Oliver Accessories, Schuhe und Wäsche. In dem neuen Laden kommt erstmals auch der neue Ladenbau der S.Oliver Casual-Lifestylewelt zum Einsatz, dessen Design von Plajer & Franz Studio in Berlin entwickelt wurde.

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Neues Kröpcke-Center bereits zu mehr als 80 Prozent vermietet

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat die Einzelhandelsflächen in dem neuen Kröpcke-Center in Hannover bereits zu mehr als 80 Prozent vermietet. Das Kröpcke-Center in der Innenstadt Hannovers wird von dem Düsseldorfer Projektentwickler CENTRUM entwickelt, der soeben den Urbanicom-Preis für sein städtebauliches Engagement erhalten hat. Für den Hannoveraner Einzelhandel geht damit ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Denn das in den 70er Jahren errichtete Gebäude galt vielen Beobachtern der niedersächsischen Metropole als Schandfleck und Hemmschuh für eine weitere positive Entwicklung des Einzelhandels.

Kathrin Friedrich für COMFORT

Visualisierung Kröpcke-Center Hannover. Quelle: Comfort

Visualisierung Kröpcke-Center Hannover. Quelle: Comfort

An Hannovers zentralstem Platz, dem Kröpcke, plant die CENTRUM, die den Gebäudekomplex zu Beginn des Jahres 2008 von der Fortress erworben hatte, ein fünfgeschossiges Geschäftshaus mit einer Einzelhandelsfläche von rund 16.500m². Peek & Cloppenburg als bisheriger Hauptmieter des Objektes wird seine Ladenfläche auf mehr als 10.000m² erweitern und weitere Filialmieter werden sich auf knapp 6.000m² ansiedeln. Über die Peek & Cloppenburg-Fläche hinaus sind weitere 13-16 Ladenlokale geplant, deren genaue Anzahl von der Auswahl der Mieter abhängig ist. Das Projektvolumen in Hannover beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro.

Der Umbau des Baukomplexes in exponierter Lage der Innenstadt wurde von den Hannoveranern lang und sehnlich erwartet. Nach dem Baubeginn, so Günter Rudloff,  Geschäftsführer der COMFORT Hamburg GmbH, die exklusiv mit der Vermarktung der Einzelhandelsflächen beauftragt ist, steht auch fest, dass die im städtischen Besitz befindliche Passerelle mit einbezogen wird, die sich zum zentralen Untergrundplatz, Kreuzungspunkt vieler U-Bahnlinien, öffnet. Der Standort wird täglich von etwa 150.000 Fahrgästen frequentiert. Die beliebte Passerelle bleibt erhalten und erhält einen Deckel über den bislang offenen Bereich der Fußgängerzone. Die unteren Ebenen werden im Zuge der Baumaßnahmen mit neuen Einzelhandelsflächen umgebaut. Der Geschäftsbetrieb von Peek & Cloppenburg kann während der insgesamt 24-monatigen Umbauzeit fortgesetzt werden. Die Eckfronten des neuen Gebäudes öffnen sich zu den drei Haupteinkaufsstraßen über Arkaden.

Mit dem Neuentwurf wurde das renommierte Architekturbüro Kleihues und Kleihues aus Berlin beauftragt, das sich bereits in der Vergangenheit mit Projekten für den Einzelhandel, wie beispielsweise der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz in Berlin sowie den Münster Arkaden ausgezeichnet hat. Der Entwurf für das Kröpcke-Center zeichnet sich durch eine moderne und vor allen Dingen zeitlose Architektur aus Glas und Naturstein ersetzen den rauen Beton des Vorgängerbaus.

Die Innenstadt von Hannover erlebt nach den Worten Rudloffs derzeit ohnehin einen beispiellosen Investitions- und Entwicklungsschub. Mit dem Bau der Ernst-August-Galerie der ECE entstanden direkt neben dem Hauptbahnhof die schon seit längerem benötigten zusätzlichen Verkaufsflächen in der Hannoveraner Innenstadt. Mit dem ebenfalls zurzeit im Bau befindlichen Rosenquartier auf dem ehemaligen Postgelände zwischen der Kurt-Schumacher-Straße und der Schillerstraße wird eine Übergangslage zwischen dem neuen Einkaufscenter und den bestehenden 1A-Lagen mit Leben gefüllt. Hinter der denkmalgeschützten Fassade der Bahnhofstraße 8 erstellt die CENTRUM Grundstücksgesellschaft in Zusammenarbeit mit der COMFORT Hamburg drei neue Einzelhandelsflächen. In absoluter 1A-Lage an der Großen Packhofstraße 4-8 und der Karmarschstraße 20-22 errichtet die CENTRUM ebenfalls in Zusammenarbeit mit der COMFORT Hamburg auf dem Grundstück des ehemaligen Textilkaufhauses „Heutelbeck“ eine weitere herausragende Einzelhandelsimmobilie. Auf rund 4.500m² Nutzfläche entstanden hier drei moderne Handelsflächen, die von Marc O`Polo, S. Oliver und Roland Schuhe angemietet wurden. Auf dem gegenüber liegenden Grundstück der Großen Packhofstraße 36 errichtete die Firma Görtz unlängst das „modernste“ Schuhhaus Europas. Hinzu kommt die nun begonnene Entwicklung des Kröpcke, in der Peek & Cloppenburg auf einer Gesamtfläche von 12.840m² ein Weltstadthaus betreiben wird. Bundesweit realisierte CENTRUM in den letzten fünf Jahren ein Projektvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro in innerstädtischen Top-Geschäftslagen. Allein die Projekte der CENTRUM in Hannover summieren sich inklusive der aktuellen Entwicklung des Kröpcke-Centers auf etwa 380 Millionen Euro.

Immobilienmärkte – Demografie wirkt sich aus

Deutschland: Berlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen.

Markus Demary für Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Immobilien-märkte: Im Sog der Demografie. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Bericht hier laden

Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt. München muss wegen der vielen Zuzügler in den kommenden 15 Jahren sein Wohnraumangebot um 13 Prozent erhöhen. Zu den Gewinnern gehören auch kleine westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg und Paderborn; sie profitieren vom Zuzug aus den Umlandgemeinden. Zu kämpfen hat hingegen das Ruhrgebiet. Die Region verliert bereits heute Einwohner, und dieser Trend wird sich verstärken. Die fünf Städte mit den größten Nachfrageeinbrüchen für Wohnraum liegen allerdings alle in Ostdeutschland, wobei es zwei besonders hart trifft: In Frankfurt (Oder) und in Suhl wird nach den IW-Prognosen im Jahr 2025 ein Fünftel weniger Quadratmeter nachgefragt als noch 2006.

Ausgehend von den Wohnflächenprognosen hat das IW Köln ferner berechnet, wie viele neue Wohnungen errichtet werden müssen. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Zuwanderung ist und wie viele Gebäude wegen Baufälligkeit durch neue ersetzt werden müssen. In ganz Deutschland werden danach bis zum Jahr 2020 jährlich 150.000 bis 250.000 neue Wohnungen benötigt. Ein Drittel der neuen Wohnungen müsste in Baden-Württemberg und Bayern entstehen.

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Bauindustrie zum BGH-Urteil vom 11. Mai 2009: Durchbruch für die Bauwirtschaft

Deutschland: • Öffentliche Auftraggeber tragen künftig Verzögerungskosten bei Ausschreibungen • Kosteneinsparungen von bis zu 1 Mrd. Euro jährlich

Dr. Heiko Stiepelmann für Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

„Für die deutsche Bauwirtschaft ist das ein Durchbruch zu einer faireren Verteilung der Risiken im Vergabeverfahren. Jetzt liegt das Vergabeverfahrensrisiko dort, wo es hingehört: nämlich beim öffentlichen Auftraggeber. Mehr noch: Es kann auch nicht mehr einseitig auf den Auftragnehmer abgewälzt werden.“ Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 11. Mai 2009, nach der öffentliche Auftraggeber künftig die …

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Unternehmensbefragung 2009: Massive Finanzierungsschwierigkeiten durch Finanz- und Wirtschaftskrise

  • Kleine, sehr große und junge Unternehmen besonders betroffen
  • Keine flächendeckende Kreditklemme
  • Steigende Finanzierungsprobleme und historisch schlechte Absatzchancen

werden zum weiteren Rückgang der Investitionsneigung führen

Wolfram Schweickhardt für KfW Bankengruppe

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen zwölf Monaten über alle Größenklassen hinweg erheblich verschlechtert.

Besonders stark betroffen sind sehr kleine und größere sowie junge Unternehmen. Der Anteil der Unternehmen, die von Problemen berichten, überhaupt einen Kredit zu erhalten, ist mit 17 % im historischen Vergleich sehr hoch. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2009, die die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.
Aktuelle Befragungen lassen zudem befürchten, dass sich die Situation in den kommenden Monaten weiter verschärfen wird.

“Auch wenn man von einer flächendeckenden Kreditklemme noch nicht sprechen kann, beobachten wir mit Sorge, dass die Probleme beim Kreditzugang für die Unternehmen immer größer werden. Die Finanzierungsschwierigkeiten so weit wie möglich abzufedern ist deshalb eine …

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BFW-Konjunkturumfrage: Immobilienbranche atmet langsam auf

- Lage nicht mehr so dramatisch wie noch im Herbst 2008
- Finanzmarktkrise erreicht Immobilienverwalter

Miriam Herke für Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Geschäftslage Immobilienunternehmen. Quelle: BFW-Konjunkturumfrage Frühjahr 2009.

Auch ein halbes Jahr nach dem Einbruch der Finanzmärkte zeigen sich die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft noch mit deutlich angespannter Geschäftsstimmung. Allerdings wird die Lage nicht mehr ganz so dramatisch gezeichnet wie noch im Herbst letzten Jahres. „Von einer Entspannung der Branche kann aber keinesfalls die Rede sein“, erklärte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, bei der Vorstellung der aktuellen BFW-Konjunkturumfrage heute im Rahmen des BFW Immobilien Kongresses in Berlin.

Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen die Investitionen in diesem Jahr senken. Im Herbst 2008 waren es noch über 60 Prozent. „Auch wenn die Lage inzwischen etwas entspannter ist, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Investitionsniveau insgesamt deutlich gesunken ist. Im vergangenen Frühjahr waren es noch lediglich 18 Prozent, die ihre Investitionen drosseln wollten“, erläuterte der BFW-Präsident. Rund die Hälfte der Unternehmen möchte auch in Krisenzeiten ihre Investitionen konstant halten. Rund zwei Drittel planen zudem eine gleichbleibende Beschäftigungssituation.

Etwas entspannter blicken die Unternehmen auch auf ihre Umsatz- und Gewinnentwicklung. Zwar liegen die Erwartungen noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, sind aber dennoch optimistischer als noch im Herbst. Rechneten im Herbst 2008 noch 64 Prozent mit sinkenden Gewinnen, so sind dies heute mit 32 Prozent nur noch halb so viele.

Erstmals erreicht die Finanzmarktkrise die Immobilienverwalter, die sich bislang von der Krise weitestgehend unbeeindruckt zeigten. Bei ihnen ist die Stimmung derzeit sogar schlechter als unter den Unternehmen in der Bauträgerschaft. „Dies macht deutlich, dass die Finanzmarktkrise stufenweise für die verschiedenen immobilienwirtschaftlichen Akteure spürbar wird. Zuerst waren vor allem Bauträger und Projektentwickler, gerade auch wegen ihres hohen Fremdfinanzierungsanteils, betroffen“, so Rasch. „Aber auch bestandshaltende Wohnungsunternehmen müssen Modernisierungen mit Blick auf den demografischen Wandel und den Klimaschutz vornehmen. Wenn aber der Blutkreislauf der Branche, der Kredit, nicht mehr richtig zirkuliert bekommen auch sie die Krise letztlich zu spüren.“

Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den 1.600 BFW-Mitglieds- und verbundenen Unternehmen. Die vorliegenden Ergebnisse sind die fünften dieser Art. Die erste Konjunkturumfrage erschien im Frühjahr 2007.

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BEISPIELLOSER RÜCKGANG DER MIETEN IN DEN EUROPÄISCHEN BÜROMÄRKTEN

Die Rezession in der Eurozone verschärft sich weiter und hinterlässt nun auch deutliche Spuren auf den Nutzermärkten und zwar bei allen Marktparametern. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind die Spitzenmieten für Büroflächen gefallen.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle

Europäische Büroimmobilienuhr - Q1 2009. Quelle: Jones Lang LaSalle GmbH.

Der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle, basierend auf der gewichteten Mietpreisentwicklung von 24 Index-Städten, ist in den vergangenen 12 Monaten um 11,1 % gesunken, im Vergleich zum 4. Quartal 2008 allein um 8,0 %. Solch ein Rückgang innerhalb von drei Monaten ist im Index noch nie zuvor verzeichnet worden. Von dieser Entwicklung waren die meisten Märkte (15) betroffen, allen voran Moskau und London (- 28,6 % bzw. – 21,1 %). Erstmals in diesem Zyklus mussten – außer Düsseldorf  – auch die deutschen Index-Städte Berlin, Frankfurt, Hamburg und München Mietpreisanpassungen zwischen 2 % und 5 % hinnehmen. Keine Veränderung über das Quartal zeigten nur Amsterdam, Dublin, Edinburgh, Düsseldorf, Rotterdam, Den Haag, Utrecht, Budapest und Prag.

EINBRUCH DES EUROPÄISCHEN UMSATZVOLUMENS – HOHES FERTIGSTELLUNGSVOLUMEN TRIFFT AUF SCHWACHE NACHFRAGE UND LÄSST LEERSTANDSQUOTE WEITER STEIGEN

Die Gebäudenutzer fahren ihren Flächenbedarf zunehmend zurück, vorhandene Flächen werden effektiver genutzt oder Umzüge verschoben. Diese Entwicklung führte beim Umsatzvolumen in den ersten drei Monaten zu höheren Rückgängen als 2001 im Zusammenhang mit der geplatzten Internetblase: die in den ersten drei Monaten 2009 in 24 europäischen Märkten umgesetzten 1,9 Mio. Quadratmeter entsprechen einem Minus von …

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Trotz Krise: Handyanbieter drängen weiter in die deutschen Innenstädte

LÜHRMANN untersucht die Branchenstruktur der 1A-Lagen in deutschen Innenstädten und Fußgängerzonen

André Stark für LÜHRMANN

Branchenstruktur 1A-Lage. Quelle: LÜHRMANN

Mobilfunkunternehmen waren 2008 die expansivsten Einzelhändler in den deutschen Innenstädten und Fußgängerzonen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des auf Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen spezialisierten Immobilienunternehmens LÜHRMANN. In den insgesamt 253 relevanten deutschen Haupteinkaufszonen haben O2, Vodafone & Co. mittlerweile einen Anteil von 7,2 Prozent an den gemieteten Ladenlokalen. Im Jahr zuvor waren es lediglich 6,3 Prozent.

Zwischen den einzelnen Städten gibt es gleichwohl erhebliche Unterschiede in der Handylädendichte. So weisen im Metropolenvergleich die Großstädte Dortmund (13 Prozent), Essen (12,3 Prozent) und Bremen (10,1 Prozent) die höchste Quote an Telekommunikationsanbietern auf. Ganz anders hingegen die Situation in der deutschen Hauptstadt: In Berlin kommen lediglich 4,2 Prozent der 1A-Lagen-Mieter aus der Mobilfunkbranche. Ähnlich sieht es auch in München und Köln aus mit 4,4 beziehungsweise 4,3 Prozent Anteil. Dazu Guido Kleinschmidt, Geschäftsführer LÜHRMANN Maklermanagement: „Die unterschiedliche Dichte ist leicht nachvollziehbar. Hervorragende Ladenlokale in den 1A-Lagen der Innenstädte von München, Berlin oder Köln sind in Deutschland sehr begehrt. Da ist die Konkurrenz um geeignete Flächen größer als in anderen Städten.“

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Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien 1. Quartal 2009

Deutschland: Bereits 2008 war das Transaktionsvolumen in gewerblich genutzte Immobilien in Deutschland gegenüber den beiden vorangegangenen Ausnahmejahren deutlich zurückgegangen.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Mit einem Gesamtvolumen von knapp 20 Milliarden Euro schrumpfte der Markt auf das Niveau von 2005. Vor allem im letzten Quartal 2008 war fast eine Schockstarre bei den Marktplayern festzustellen: nur 3,2 Mrd. Euro wurden umgesetzt. Drei Monate später muss nüchtern konstatiert werden, dass sich gemessen am Kapitaleinsatz nichts geändert hat. Von Januar bis März dieses Jahres wurden deutschlandweit 1,75 Mrd. Euro in gewerbliche Immobilien investiert. Dies entspricht weniger als 10% der gesamten Jahresleistung 2008 und ist gleichbedeutend einem Rückgang von 80% gegenüber dem ersten Quartal 2008. Das Transaktionsvolumen im Gesamtjahr wird voraussichtlich das niedrigste innerhalb der letzten sechs Jahre sein. Derzeit sind nicht mehr als 10-15 Mrd. Euro zu erwarten.

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King Sturge Immobilienkonjunktur-Index: Immobilienklima spricht für Normalisierung der Märkte

•    Aufschwung des Immobilienklimas dank verbesserter Bedingungen für Kauf- und Investitionsentscheidungen
•    Bewertung von Wohnimmobilien überschreitet erstmals seit Juli 2008 wieder Schwellenwert von 100 Punkten

Ute Gombert für King Sturge Deutschland

Immobilienklima März 2009. Quelle: BulwienGesa AG / King Sturge

Das Immobilienklima verbessert sich nach Angaben des aktuellen King Sturge Immobilienkonjunktur – Index zum dritten Mal in Folge. Es stieg um 12,1 Prozent auf jetzt 52,9 Punkte und liegt damit über dem Vormonatswert von 47,2 Punkten. Wie bereits im Januar und Februar 2009 ist diese Entwicklung vor allem der positiven Einschätzung des Investmentklimas zu verdanken, das seit Januar 2009 eine erhöhte Bereitschaft zu Investitionen und Transaktionen signalisiert. Demnach stieg das Investmentklima um 26,9 Prozent auf 51,4 Punkte (Vormonat: 40,5 Punkte). Das ist das Ergebnis der im Auftrag von King Sturge durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen BulwienGesa erstellten März-Befragung von 1.000 Immobilienexperten.

„Zwar korrigieren viele Wirtschaftsexperten ihre Prognosen weiterhin zum Teil deutlich nach unten. Dennoch sind erste Anzeichen einer Bodenbildung und Normalisierung des Marktes zu erkennen“, stellt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, fest. Dafür spreche vor allem die …

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